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Herzlich willkommen an der OHS!!!

Schulinformationen:

Am 08. Dezember 2018 von 10:00 - 13.00 Uhr findet unser diesjähriger Tag der offenen Schule statt. An diesem Tag können sich interessierte Schüler*innenn und deren Eltern einen guten Eindruck von den Möglichkeiten unserer Schule machen.

>>> Programm vom Tag der offenen Schule

Viele Informationen zur Vielfältigkeit der Otto-Hahn-Schule finden Sie auch im Grußwort von Schulleiterin Frau Haake >>> Grußwort 2018  oder im Informationsbrief des Elternbeirates >>> Information Elternbeirat.

Alle wichtigen Informationen zum Übergang  von der Klasse 4 nach 5 finden sie hier.  >>> Übergang 4/5 Für die Interessenten für die Oberstufe hat Studienleiterin Frau Dr. Schmidt alle relevanten Informationen zusammengestelllt. >>> Oberstufe.

Sollten Sie weitere Fragen haben, hilft Ihnen das Sekretariat gerne weiter und vermittelt Ihnen die richtigen Ansprechpartner (Poststelle.otto-hahn-schule@stadt-frankfurt.de oder Telefonnummer: 069 - 212 44 200).

Ihre Schulleitung der Otto-Hahn-Schule

2018 TdoS plakat kraeftig

13.11.2018 Ethan Bensinger zu Gast an der OHS

Regisseur stellt seinen Dokumentarfilm vor

Knapp 70 Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs schauen gebannt auf die Leinwand, auf der Ethan Bensingers Dokumentarfilm „Refuge – Stories of the Selfhelp Home“ läuft. Die Geschichten, die der Filmemacher mit jüdischen Wurzeln erzählt, berühren die Q3er sichtlich. Bensinger hat hunderte Stunden Filmmaterial gesammelt, um zu vergegenwärtigen, was für viele unbegreifbar scheint – die Zeit des Holocaust. Er drehte seinen Dokumentarfilm im Selfhelp Home in Chicago, einem Heim für all jene, die durch den Zweiten Weltkrieg ihre Heimat und größtenteils auch ihre Familien verloren haben. Auch Bensingers Mutter arbeitete und lebte in diesem Heim.


Im Anschluss an die Filmvorführung bleiben je zwei Schülerinnen und Schüler aus jedem der vier Geschichtskurse zu einem Gespräch mit Bensinger. Von den Eindrücken des Films bewegt, stellen sie dem Regisseur persönliche Fragen, z. B. zu seiner Motivation, solch einen Film zu drehen. Er erzählt von seinen Großeltern und Eltern, die in Frankfurt wohnten und schon in den frühen 1930er Jahren erkannten, dass ihnen eine große Gefahr droht. Sie gaben ihre Textilfabrik und ihr Haus im Westend auf und emigrierten in die USA. Und trotzdem starben über 40 Familienmitglieder durch den Holocaust. In provisorischen Gaskammern in kleinen deutschen Städten oder in den Konzentrationslagern wie Auschwitz oder Treblinka. Bensinger betont, dass es ihm nicht darum geht, dass sich die Jugendlichen schuldig für etwas fühlen, sondern darum, dass sie nicht vergessen, dass sie daraus lernen und etwas für ihr Leben mitnehmen. Deshalb sei es ihm auch wichtig, Menschen und ihre Geschichten zu zeigen. Er wolle diese Menschen zu Wort kommen und seine Zuschauerinnen und Zuschauer teilhaben lassen. Für die Schülerinnen und Schüler wird die Geschichte noch greifbarer, als Bensinger erzählt, dass eine der Protagonistinnen – Edith Stern – vor zwei Tagen, mit knapp 100 Jahren, im Selfhelp Home gestorben ist.