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24.10.2019 Schneckennachwuchs an der Otto-Hahn-Schule

Neue Erkenntnisse für Fünftklässler

Autorin: Frau A. Schneider

Um das richtige Beobachten und Beschreiben zu erlernen,  ist es in den fünften Klassen der Otto-Hahn-Schule vorgesehen,  mit Weinbergschnecken zu arbeiten. Sie wurden in den Vorgärten der Lehrer und Lehrerinnen gesammelt und einige Wochen in Terrarien gehalten. Wichtig ist es, dort immer für eine hohe Luftfeuchtigkeit zu sorgen, da sich die Schnecken  sonst in ihr Schneckenhaus zurückziehen.

Die diesjährigen Schnecken waren besonders aktiv und gar nicht scheu. Kaum, dass sie den Terrarien entnommen und auf Glasscheiben gesetzt wurden, begannen sie zu kriechen und ihre Umgebung zu erkunden. Eine aufrechte Glaswand, Reibpapier oder eine Kinderhand sind keine nennenswerten Hindernisse und werden zügig erklommen, nachdem sie mit den Augen- und Tastfühlerpaaren inspiziert wurden.  Apropos zügig, wir haben errechnet, dass eine Gefleckte Weinbergschnecke durchschnittlich  20 cm pro Minute zurücklegen kann. Allerdings selten auf einer geraden Linie, was das Ermitteln des diesjährigen Gewinners beim  Schneckenwettkriechen nicht ganz einfach gestaltete.

Die Kinder erfuhren, wozu Schnecken den Schleim benötigen, nämlich um kriechen zu können und als Schutz vor ungünstigen Außenbedingungen,  und dass die Weinbergschnecke n am liebsten feuchte Blätter und besonders Gurkenscheiben mögen, zur Not auch weiche Äpfel. Karotten sind zu hart und Weintrauben und Pfirsich zu säuerlich, was sie zu erhöhter Schleimproduktion veranlasste. Gefressen wird, indem mit der Raspelzunge Pflanzenreste abgeschabt werden, was man mit der Lupe gut beobachten kann.

Schmecken können Schnecken mit dem ganzen Fuß. Durch Zuckerwasser marschieren sie glatt hindurch und schlürfen es auf, um Zitronen- und Salzwasser machen sie einen großen Bogen. Bei hoher Konzentration fangen sie an vermehrt Schleim zu bilden, um sich davor zu schützen.

Unsere diesjährigen Schnecken waren besonders zutraulich und neugierig. Sie fühlten sich sogar so wohl, dass sie Nachkommen erzeugten, denn plötzlich war ein Terrarium voll mit wenige Millimeter großen Schneckchen mit durchsichtigem Haus. Wer die „Mutter“ ist, ist schwer zu sagen, denn Schnecken sind Zwitter und begatten sich gegenseitig. Dies konnten wir in einem Film sehen und auch,  dass sie mit Schneckenhaus geboren werden.

Nachdem die Schüler so viele neue Erkenntnisse über die Schnecken gewonnen haben und gelernt haben Versuche durchzuführen, wurden die Tiere zur Kur und zur Vorbereitung auf den Winter in einem Waldstück im Taunus ausgesetzt. Nur die Schneckenbabys dürfen noch länger in der Schule bleiben, denn ihr Gehäuse ist noch zu dünn, um sie vor der Witterung zu schützen. Es habe bis Mitte Oktober 60 Jungschnecken  überlebt. Das gab es bei uns noch nie.

 

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