Berlinfahrt der 10G-Klassen
Autorin: Frau Muthig, Fotos: Frau Hertz
Die Klassenfahrt nach Berlin war für die Schüler:innen der 10. Gymnasialklassen auf sehr vielfältige Weise eindrucksvoll und erinnernswert. Zum einen ist Berlin ein Ort der Vergangenheit. Die Schüler:innen besuchten unter anderem das Haus der Wannseekonferenz, wo führende Nationalsozialisten 1942 die Organisation des Holocausts planten. Mit diesen Eindrücken besuchten die Klassen auch das Holocaust-Denkmal, das bei den Schüler:innen für nachdenkliche Momente und Gespräche sorgte. Die Reise in die deutsche Vergangenheit wurde mit dem Besuch des ehemaligen Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen abgeschlossen, durch das einige Gruppen von ehemaligen Insassen geführt wurden.
Zum anderen ist Berlin ein Ort der Gegenwart. Die Schüler:innen besuchten den Reichstag, besichtigten den Plenarsaal sowie die Kuppel und kamen ins Gespräch mit dem Frankfurter Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour (Bündnis 90/Die Grünen). Politik wurde für die Schüler:innen damit zu etwas Greifbarem.
Zu guter Letzt ist Berlin ein Ort der Zukunft. Was das bedeuten kann, erfuhren die Schüler:innen im Museum „Futurium“, in dem sich alles um die Frage „Wie wollen wir leben?“ drehte. In unterschiedlichen Bereichen konnten sich die Jugendlichen interaktiv mit verschiedenen Bereichen des Lebens beschäftigen: Natur, Mensch und Technik.
Die Berlinfahrt diente den 10. Klassen nicht nur als Studienfahrt, sondern auch als „kleine“ Abschlussfahrt, da zu Beginn der Oberstufe im kommenden Schuljahr die Klassen durch die entsprechenden Leistungsorientierungskurse neu gemischt werden.

