Ein MINT-Beitrag zum 50-jährigen Jubiläum der OHS
Autoren: Herr Woldt und Herr Bouzlafa
In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien fand an der Otto-Hahn-Schule eine Projektwoche statt. Rund 40 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5 bis 12 bereiteten in der Projektgruppe „Science Show Chemie und Physik“ Experimente für das Schulfest vor. Damit leistete die Gruppe einen Beitrag aus dem MINT-Bereich zum 50-jährigen Jubiläum der Schule.
Die Schülerinnen und Schüler konnten eigene Experimente aus Chemie und Physik auswählen, vorbereiten, üben und wiederholt durchführen. Dabei ging es nicht nur ums Ausprobieren, sondern auch ums Verstehen: Sie gestalteten Plakate, erarbeiteten theoretische Hintergründe und bereiteten kurze Präsentationen vor.
Der Höhepunkt waren die zwei großen Experimentiershows im Hörsaal, die am Donnerstag, den 25. Juni 2026, im Rahmen des Schulfestes stattfanden. In kleinen Gruppen präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Experimente dem Publikum und sorgten für spannende und überraschende Momente.
Dabei wurde deutlich, wie eng Chemie und Physik mit unserem Alltag verbunden sind: Leuchtende Reaktionen begegnen uns beispielsweise in Sicherheitszeichen und technischen Anwendungen. Die Luminol-Reaktion zeigte, wie Chemie in der Kriminaltechnik zum Nachweis kaum sichtbarer Blutspuren eingesetzt werden kann. Auch der sichere Umgang mit Wärme, Strom, Druck und chemischen Stoffen im Alltag wurde anschaulich vermittelt.
Unterstützt wurden die Gruppen von einer Schüler-Technikgruppe, die sich um Musik, Licht, Ton und die Videoaufnahmen kümmerte. So entstand auch ein gelungenes Experimentier-Video, das die vielen Eindrücke dieser Projektwoche festhält.
Besonders schön war die Zusammenarbeit zwischen jüngeren und älteren Schülerinnen und Schülern. Vor allem die Leistungskurse übernahmen Verantwortung, während sich auch viele Schülerinnen und Schüler aus den MINT-Klassen engagiert einbrachten.
Ein besonderer Dank gilt allen Projektteilnehmerinnen und Projektteilnehmern: Ohne ihren Einsatz, ihre Ideen und ihr Engagement wäre dieses tolle Ergebnis nicht möglich gewesen.
Wir danken auch der Chemiedidaktik der Goethe-Universität und insbesondere Herrn Dr. Salzner für die tatkräftige Unterstützung des Projekts.

