Autorinnen: Leena Chaudhery und Charlotte Leuckel (G8a)
Fotos: Geogiana Bacaianu
Am 18. Mai 2026 unternahm unser Lateinkurs eine gemeinsame Studienfahrt nach Trier. Ziel der Exkursion war es, die römische Geschichte der Stadt kennenzulernen und ihre Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Wir trafen uns morgens um 9:15 Uhr am Frankfurter Hauptbahnhof. Wir stiegen in den ICE ein und in Koblenz wieder aus. Von dort aus nahmen wir die nächste Regionalbahn nach Trier.
In der Herberge angekommen, mussten wir direkt zur Porta Nigra, dem ehemaligen römischen Stadttor, weiterziehen. Bei einer sehr authentischen Erlebnistour erfuhren wir dort, wie der Alltag eines Rekruten in der römischen Armee ausgesehen hat. Ein Zenturio (Offizier) erzählte uns etwas über die römischen Götter und wie einige von ihnen bis heute in unserer Welt weiterleben.
Am nächsten Tag ging es schon früh los. Um 10 Uhr kamen wir in einem schönen Schlossgarten an und hielten uns kurz dort auf, um Fotos zu machen. Anschließend liefen wir zu den Kaiserthermen. Wir erfuhren, dass diese Kaisertherme die zweitgrößte im gesamten Römischen Reich war. Wir erkundeten den Sportplatz und sogar den Keller, in dem sich das Hypocaustum befand. Dieses diente als Fußboden- und Wandheizung für das Erdgeschoss. Nach einer zweistündigen Pause in der Stadt besichtigten wir die Konstantinbasilika. Die Basilika ist heute eine Kirche, doch früher benutzte der Kaiser sie als Thronsaal, um wichtige Gäste zu empfangen. Am spektakulärsten war jedoch die 30 Meter hohe Decke der Basilika. Danach liefen wir einen langen Weg zum Amphitheater, um an einer weiteren Erlebnistour teilzunehmen. Dort wurde uns vorgeführt, wie ein römischer Gladiator trainierte, kämpfte und lebte. Nach der letzten Sehenswürdigkeit gingen wir in die Stadt, um dort zu Abend zu essen.
Am nächsten und letzten Tag besuchten wir das Rheinische Landesmuseum. Wir wurden herumgeführt und erfuhren, wie höher stehende Römer begraben wurden, wie ihre Häuser gestaltet waren und wie Trier damals im Miniaturformat aussah.
Nach der Museumsführung machten wir uns auf den Weg zum Trierer Bahnhof und nahmen den Zug nach Saarbrücken. Da unser Zug Verspätung hatte, verpassten wir den Anschlusszug und mussten etwa 30 Minuten auf den nächsten Zug warten. Am Ende kamen wir mit einer Verspätung von einer Stunde am Frankfurter Hauptbahnhof an.

