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12.02.2019 CSI-Mainhattan

Laborarbeit im Biologieraum

Autorin: Felicitas Trapp

Der 17. Januar 2019 war ein außergewöhnlicher Tag für uns. Wir, das heißt der Leistungskurs von Frau Dr. Jackson und der Leistungskurs von Frau Jungbluth, bekamen die Chance echte Laborarbeit, ganz im Stil von CSI Manhattan und anderen Krimiserien, zu verrichten.

Zuvor hatten wir uns im Unterricht intensiv mit dem Verfahren der PCR (polymerase chain reaction) und der Gelelektrophorese (ein Verfahren zur Auftrennung von Molekülen) beschäftigt. Theoretisch waren wir also top vorbereitet. Aber wie sagt man so schön „Probieren geht über Studieren“. Getreu diesem Motto warfen wir uns in Laborkittel und begannen nach einem Einführungsvideo mit ein paar Übungen mit der Pipette, einer der wichtigsten Werkzeuge im Labor. Zum Glück gab es ein Video, das den richtigen Gebrauch der Pipette, aber auch die anderen Arbeitsschritte erklärte. Zusätzlich bekam jeder noch eine Art Handbuch mit einzelnen Anweisungen dazu.

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Nach dem Einführungsvideo und den ersten Übungen durften wir dann mit der eigentlichen Arbeit, unseren genetischen Fingerabdruck zu erstellen, beginnen. Dazu entnahmen wir ein wenig unserer Mundschleimhaut und gaben diese zu einer geringen Menge der PCR-Lösung hinzu. Dann stellten wir die Präparate in den Thermocycler, der die DNA vervielfältigte. Die vervielfältigte DNA bereiteten wir dann für die Gelelektrophorese vor. Nach der Elektrophorese konnten wir dann das Ergebnis betrachten.

Für mich war der Tag sehr aufschlussreich, da er einen guten Einblick in den Beruf des Naturwissenschaftlers gibt. Man arbeitet mit sehr kleinen Mengen und muss sehr präzise sein, denn eine Ungenauigkeit oder ein noch so kleiner Fehler spiegelt sich später im Ergebnis wieder und kann es unbrauchbar machen. Die Arbeit erfordert es durchgehend konzentriert zu bleiben.

Letztendlich kann ich sagen, dass der Tag definitiv gelungen war. Es kamen viele gute Ergebnisse heraus und wir waren alle zufrieden. Einen solchen Projekttag sollte man definitiv wiederholen.

 

Experiment: Der genetische Fingerabdruck 

Autorin: Frau Chiout

Unser Bio-Kurs hatte am 18.01.2019 einen Projekttag mit Frau Chiout und Frau Jackson. Wir haben uns als Klasse um acht Uhr im Biologieraum getroffen. Dort haben wir uns zunächst alle Laborkittel angezogen und uns wurde danach die Funktion und Handhabung der einzelnen Geräte genau erklärt.

Wir haben in dem Projekt einen spezifischen Abschnitt unserer DNA untersucht und uns eine bestimmte Position unseres Chromosoms angeschaut. Da wir mit der Kolbenhubpipette sehr genau arbeiten mussten, haben wir dies zuerst auf einer Schablone mit Tinte geübt, bevor wir dann richtig mit dem Experiment begannen. 

Wir haben uns Mundschleimhautzellen entnommen und diese zusammen mit einem Puffer zentrifugiert. Das Gemisch kam dann für 40 Minuten in den Thermocycler. Dort konnte die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) stattfinden. In dem Gerät wurde unser DNA -Abschnitt vervielfältigt.

Zum Schluss haben wir die Gelelektrophorese durchgeführt, durch die wir unseren DNA-Abschnitt als genetischen Fingerabdruck sichtbar machen konnten. Es war ein sehr interessanter Tag, ein anschauliches, lehrreiches Experiment und nebenbei hatten wir auch noch viel Spaß. 

 

 

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